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10. Dezember 2012 1 10 /12 /Dezember /2012 16:40

... muss diese später auch wieder zuschütten.
Oma Ducks Sickergrube hat jahrzehntelang ihre notdürftigen Dienste verrichtet, jetzt aber wirds modern am Leegefeld: wir pinkeln jetzt ins öffentlichen Kanalnetz. Ich finde, das ist sehr zurückhaltend formuliert.
Jedenfalls: was tun mit der alten Grube?
M & MM haben sich entschlossen: wir wollen da keine Betonplatten mit nix drunter - wir wollen alles in grün.
Ergo: der Betondeckel muss erstmal weg.
Kein Problem für ein professionelles Abruchunternehmen.  Da wir mit unserem letztem Generalbauunternehmen L.L. aus S-G nicht mehr zusammen arbeiten möchten, hat uns unser Architekt D.R aus S-G, mit dem wir auch gerne weiter zusammen arbeiten möchten, an ein anderes, kleines Bauunternehmen verwiesen.
Angerufen, angeguckt, Angebot gemacht und los gings - und wenn ein Fachmann mit entsprechendem Gerät anrückt, gehts auch ratzfatz.
Stück für Stück wurde der Deckel zerlegt und klatschte in die halb Grube1-Kopie-1gefüllte Grube. Nein, nein, nicht was der Leser jetzt denkt, nicht gefüllt mit naja, ihr wisst schon, sondern mit Regenwasser. Nach kurzer Zeit sah es dann so aus:Grube6

Jetzt kam erstmal die neuerworbene Tauchpumpe zum Einsatz, schließlich brauchen wir Platz in der Grube und kein Wasser.
Auch das gar kein Problem, dachte ich. Man muss ja nur die Pumpe in die Brühe tauchen, für Strom sorgen und nen Schlauch anschließen. Jaja, Schlauch.
Haben wird, zig Meter. Leider passt der nicht auf die Pumpe. Also, "Adapter" gebastelt. Ging dann, aber in einem Tempo, was da abgeflossen ist kam oben durch den einsetzenden Regen doppel wieder rein. Half ja nichts, passenden Schlauch gekauft und dann gings rasant und MM konnte sich daran machen, die Grube mit dem anfallenden Schutt aufzufüllen. Im Lasagne-Verfahren.
DrittelvollImmer schön gleichmäßig ver-
teilen und dann vier Schubkarren Mörtel, schön dünn angerührt, drüber streuen. Dann wieder Schutt und dann wieder leckeren Mörtel. So verschwand peau a peau der alte Kachelofen und das bereits erwähnte Klohäuschen in der Grube.

fastfertigZum Abschluß dann noch 7 Kubikmeter guten Mutterboden, alles schön verdichten und dann bis zum Frühjahr warten und Gras aussähen. So richtig tollen Rasen.
Dann zwei kleine Löcher gegraben, zwei kleine Fahnenstangen besorgt und fertig ist unser 2-Loch Golfplatz. Statt Golfauto nehmen wir unseren Rasentraktor - unsere Wanderreitstation hat eben für jeden anspruchsvollen Gast etwas zu bieten.
Nächstes Jahr nehme ich dann den Hubschrauber Landeplatz und die Schwimmhalle in Angriff.


Bleibt uns gewogen
MM

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Published by boxundbett
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Auferstanden aus Ruinen...

Hier beschreiben Morgaine und Möhrchenman, wie aus einem alten, sanierungsbedürftigen Haus wieder ein havelländisches Bauernhaus um 1900 entsteht - möglichst originalgetreu aber dennoch mit ökologischem Höchststandard.